2015 ausGELACHT

Aus Freude lachen wir. Lachen kann befreien. Lachen kann Menschen verbinden und versöhnen. Lachen gibt schöne Fältchen im Gesicht. Lachen kann auch kippen, kann zum verletzenden Auslachen werden, zum Hohngelächter. Lachen kann Unverständnis ausdrücken, kann zum resignierten «müden Lächeln» werden.

Wie wird in den verschiedenen Kulturen und Religionen gelacht? Wann sind Humor und Lachen eine verbindende, lebensfördernde Kraft? Wie viel Lachen über sich selbst ist möglich?

Kommen Sie, lachen Sie mit uns, freuen Sie sich mit uns – begegnen wir einander
mit wohlwollendem, offenem Lächeln.

Die 8. Nacht der Religionen mit dem Thema ausGELACHT? fand am 7. November 2015 statt. Die Eröffnungsfeier der Nacht der Religionen 2015 wurde auf dem Europaplatz beim Haus der Religionen in Bern durchgeführt und begann um 18:00 Uhr.

Medien und Presse 2015

MEDIENMITTEILUNG: NACHT DER RELIGIONEN 2015 - AUSGELACHT?

Die Berner Nacht der Religionen findet am 7. November 2015 statt und steht unter dem Motto „AUSGELACHT?“. An 22 Orten werden Anekdoten erzählt, über die Bedeutung des Humors in der jeweiligen Kultur und über die Grenzen des guten Geschmacks diskutiert.

Der Start erfolgt um 18 Uhr unter der Brücke am Europaplatz. Die Theatercompagnie Haas&Mann und Rifa’at Lenzin, Präsidentin der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft IRAS COTIS, werden die Gäste mit Tanz, Theater und Sprachwitz begrüssen. Danach führt eine Menschenschlange alle Gäste durch das Haus der Religionen.

Die Eröffnung der Nacht der Religionen gilt als „Nationale Feier“ der Woche der Religionen, in welcher vom 1.-8. November schweizweit 150 Veranstaltungen zu Begegnung und Dialog zwischen den in der Schweiz ansässigen Religionen und Kulturen einladen.

Das Berner Haus der Religionen findet in der ganzen Schweiz und darüber hinaus grosse Beachtung. Nach seiner offiziellen Inbetriebnahme am 14. Dezember 2014 steht es im Zentrum der diesjährigen Eröffnung. Um den vielen erwarteten Besucherinnen und Besuchern zumindest einen kurzen Einblick in das Haus der Religionen zu ermöglichen, haben wir eine „Polonaise“ durch das Haus der Religionen organisiert – ein Experiment. Als Gäste haben sich auch die Organisatoren der sogenannten „Langen Nacht der Religionen“ aus Berlin angemeldet.

Das Thema „AUSGELACHT?“ hat seinen Ursprung in der tiefen Betroffenheit vieler Menschen nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo zu Beginn des Jahres. Die um 20 Uhr und 21.30 Uhr stattfindenden Programme an den 20 Standorten in der Stadt Bern fragen genau 10 Monate später nach der Bedeutung des Lachens in verschiedenen Kulturen, nach dem Verhältnis von Humor und Religion wie auch nach den Grenzen des guten Geschmacks. Im Klappentext der Programmbroschüre zur Nacht der Religionen heisst es:

„Aus Freude lachen wir. Lachen kann befreien. Lachen kann Menschen verbinden und versöhnen. Lachen gibt schöne Fältchen im Gesicht. Lachen kann auch kippen, kann zum verletzenden Auslachen werden, zum Hohngelächter. Lachen kann Unverständnis ausdrücken, kann zum resignierenden „müden Lächeln“ werden.

Wie wird in den verschiedenen Kulturen und Religionen gelacht? Wann sind Humor und Lachen eine verbindende lebensfördernde Kraft? Wie viel Lachen über sich selbst ist möglich?“ Kommen Sie, lachen Sie mit uns, freuen Sie sich mit uns – begegnen wir einander mit wohlwollendem, offenem Lächeln.“

PRESSEMITTEILUNGEN 2015:

Der Bund, 07. November 2015: «Jüdischer Witz ist oft Galgenhumor» zum Text

Radio Bern 1, 06. November 2015: Top Thema: Nacht der Religionen 2015 zum Beitrag